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    Warum Podcasting deine Content-Maschine sein sollte

    Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

    Wenn du an deine Content-Marketing-Strategie denkst, kommen dir wahrscheinlich traditionelle Formate wie Blogs, E-Books, Whitepapers, etc. in den Sinn. Doch was ist, wenn der herkömmliche Unternehmensblogs ein Auslaufmodell ist? Wie wäre es mit Podcasting?

    Irgendwo zwischen 2000 und 2005 wurde die Idee des Blogs geboren, als das Internet immer mehr zum Mainstream wurde und die Unternehmenswebsites ein wenig umfangreicher wurden. Das war vor fünfzehn, ja sogar zwanzig Jahren und die Marketingteams verlassen sich immer noch auf die gleichen Taktiken!

    Heute erwartet das Publikum mehr

    Soziale Medien gehören mittlerweile zum Alltag. Podcasts oder Audio-Apps sind auf dem Vormarsch. Dennoch folgen Marketingleute immer noch dem gleichen alten Script, das von Werbespezialisten aus vergangenen Zeiten entwickelt wurde. Jetzt ist es an der Zeit, deinem Publikum ein neuzeitliches Erlebnis zu bieten. Wenn du es nicht machst, dann machen es dein Mitbewerber.

    Eine Zuhörerin folgt einer Podcasting-Folge
    Soziale Medien gehören mittlerweile zum Alltag. Podcasts oder Audio-Apps sind auf dem Vormarsch. Quelle: Unsplash

    Anstatt nach neuen Themen für deinen Blog zu suchen, solltest du deine Content-Marketing-Strategie von Gesprächen leiten lassen. Eine der besten Möglichkeiten, mit Gesprächen zu führen, ist Podcasting.

    Du wirst dabei nicht nur bessere Inhalte produzieren, sondern auch mehr Reaktionen erhalten. Es wird plötzlich über dich und dein Unternehmen gesprochen. Erlaube mir, das kurz zu erklären.

    Gespräche führen zu Verbindungen, Verbindungen führen zu Conversions

    Gespräche schaffen Verbindungen zwischen den Personen, die das Gespräch führen. Was aber noch wichtiger ist: sie schaffen Verbindungen zwischen den Sprechern und allen Zuhörern. Wenn die Zuhörer den Gesprächen in einem Podcast zuhören, bauen sie eine Bindung zu den Sprechern auf und damit auch zu dem Unternehmen, das hinter dem Podcast steht.

    Zwei Männer führen ein Gespräch und zeichnen es in einem Podcasting auf.
    Podcasting verbindet Menschen und führt zu Conversions. Quelle: Unsplash

    Sobald sich die Zuhörer mit den Podcastern und dem zugehörigen Unternehmen verbunden fühlen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie zu Kunden werden. Eine BBC-Studie ergab, dass eine offene, ja fast intime Gesprächskultur sich positiv auf die Zuhörer auswirkt. Das wirkt sich ebenfalls auf deine Marke oder Firma aus:

    • Markenbekanntheit – 89 %
    • Auseinandersetzung mit der Marke – 57 %
    • Markenbevorzugung – 24 %
    • Kaufabsicht – 14 %

    Mit einem Podcast-Kanal, der Unterhaltung und Mehrwert liefert, können Vermarkter ihren Unternehmens-Podcast nutzen, um ihre gesamte Content-Marketing-Strategie voranzutreiben.

    Podcasting führt alle Content-Marketing-Disziplinen zusammen

    Mit jeder neuen Podcast-Folge ergeben sich aus den Unterhaltungen neue Themen und Ideen, die du wiederum für deine Blogbeiträge, E-Books, Social Media Posts oder E-Mail-Newsletter verwenden kannst. Du musst das Rad also nicht immer wieder neu erfinden.

    Es gibt so viele neue Inhalte, die du aus nur einer einzigen Episode ableiten kannst. Anstatt wie Journalisten ständig nach neuen Themen zu suchen, wirst du über deinen Podcast automatisch an neue Geschichten kommen. Sie werden dir sozusagen auf dem Silbertablett serviert. Mit Podcast wirst du viel effizienter sein.

    Ein Team produziert eine neue Podcast-Folge
    Podcasting erzeugt viele neue Inhalte, die du wieder für weitere Content-Formate verwenden kannst. Quelle: Unsplash

    Und es kommt noch besser: Du musst keinen Podcasting-Profi einstellen oder dein Team komplett neu erfinden. Um ein erfolgreicher Podcaster zu sein, musst du nichts weiter als fünf einfache Schritte befolgen:

    • Zeichne das Gespräch auf. Finde einen Experten, mit dem du über ein bestimmtes Thema sprechen und auf das du dich in nächster Zeit konzentrieren willst. Spiele nun als Gesprächsführer die Bälle hin und her, sodass daraus eine unterhaltsames, interessantes und lehrreiches Gespräch wird, auf das du dich immer wieder beziehen kannst.
    • Produziere eine Podcast-Episode. Bearbeite und veröffentliche das Gespräch oder Interview auf deiner Website oder einer Podcasting-Plattform, damit die Folge von deiner Interessengruppe gefunden werden kann.
    • Teile sie auf anderen Kanälen. Veröffentliche einen Ausschnitt des Gesprächs auf sozialen Medien, verlinke die Folge in verwandten Artikeln und Blogbeiträgen oder binde den Clip in deinen Newsletter ein.
    • Messen und reflektieren. Werte alle Daten aus, die dir zur Verfügung stehen und betrachte sie ganzheitlich. Lerne aus den Ergebnissen und überlege dir, was du beim nächsten Mal noch besser machen kannst. Einerseits wird dir das helfen an die vergangene Episode anzuknüpfen, andererseits hast du bereits einen Wegweiser, der dich in die nächste Podcast-Folge führen wird.
    • Wiederholen! Suche dir nun einen weiteren Experten/Gesprächspartner, der zu deiner Philosophie und Strategie passt und starte den Prozess von Neuem.

    Podcasting als Content-Quelle

    Dein Publikum bevorzugt ein unterhaltsames und lehrreiches Erlebnis mit Mehrwert über alle Kanäle hinweg. Um den hohen Ansprüchen deines Publikums gerecht zu werden, reichen die herkömmlichen Content-Formate meistens nicht mehr aus. Es wird auch immer schwieriger damit die notwendige Aufmerksamkeit zu erzielen.

    Mit Podcasting als Ausgangspunkt deiner Content-Marketing-Strategie kannst du wie am Fließband spannende Formate entwickeln, die deine Kernbotschaften mit Leichtigkeit transportieren und gleichzeitig dein Publikum an deine Marke oder dein Unternehmen bindet – und das ohne großen zusätzlichen Aufwand. Eine echte Win-win-Situation!

    Urs Schlegelhttps://web-strategen.ch
    beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Performance Marketing. Er betreibt verschiedene Online-Magazine mit zehntausenden Besuchern im Monat. Er weiß, auf was es beim Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) ankommt, um ganz weit vorne bei Google & Co. mitspielen zu können.

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